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03. April 2015 08:30 Alter: 6 Jahr(e)

Ein Toter nach Wohnungsbrand in HH-Winterhude

 

Gehbehinderte Person verstarb im RTW - eine weitere Frau verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in der Himmelstrasse in HH-Winterhude kam am Donnerstag Abend gegen 23:00 Uhr eine gehbehinderte Person ums Leben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Person zwar noch aus der brennenden Wohnung retten, aber sie verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen im RTW. Eine weitere Frau wurde durch Rauchgase verletzt. Was genau zu dem Brand führte müssen nun die Brandermittler klären.

Presseinfo der Polizei HH / OTS:POL-HH:

150403-1. Ein Toter nach einem Wohnungsbrand in Hamburg-Winterhude

   Hamburg (ots) - Tatzeit: 02.04.2015, 22:50 Uhr Tatort:
Himmelstraße, Hamburg-Winterhude

   Nach einem Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus verstarb ein 89jährige Rollstuhlfahrer.

   Der Wohnungsbrand war von mehreren Nachbarn über den Notruf gemeldet worden, so dass ein Zug der Feuerwehr und sowie zwei Funkstreifenwagen des PK 33 zum Tatort eilten. Die Beamten des Funkstreifenwagens, der zuerst vor Ort war, öffneten die Wohnungstür in der dritten Etage befindlichen Drei-Zimmer-Wohnung und zogen den vor der Tür in seinem Rollstuhl sitzenden, nicht mehr ansprechbaren, 89jährigen in den Hausflur und trugen ihn aus dem Gefahrenbereich in die erste Etage. Es wurden durch einen Feuerwehrmann (34), der in seiner Freizeit zufällig am Tatort war, erste Hilfe-Maßnahmen durchgeführt bis der Rettungswagen mit Notärztin eintraf. Alle Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

   Die Feuerwehr löschte den Brand.

   Eine 28jährige Anwohnerin erlitt durch den Brand eine leichte Rauchgasinhalation und wurde vor Ort durch die Rettungswagenbesatzung behandelt. Sie konnte vor Ort entlassen werden.

   Das Fachdezernat für Brandermittlungen (LKA 45) übernahm die Ermittlungen vor Ort. Als Brandursache wird zur Zeit ein technischer Defekt vermutet, der einen Schwelbrand auslöste und zu einer starken Rauchentwicklung führte. Hinweise für ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

   Die Hausbewohner wurden durch die Feuerwehr angewiesen, die Wohnungen ausgiebig zu lüften. Zu einer Räumung des Gebäudes kam es nicht.

   Der Brandort wurde zwischen Rehmstraße und Timmermannstraße abgesperrt.

 

Bilder:

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