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17. Dezember 2017 19:10 Alter: 184 Tage

Hamburg - Barmbek

Großfeuer - Holz Penthouse brennt auf Bunker - Feuerwehr mit stundenlangen Löscharbeiten beschäftigt

 

Schwierige Löscharbeiten - Flammen schlagen auch noch nach Stunden aus dem Gebäude

Erste Meldung der Feuerwehr HH / OTS:

FW-HH: Brennendes Holz-Penthouse auf einem Bunker sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr Hamburg

Hamburg (ots) - Hamburg, Barmbek, Feuer 3. Alarmstufe (FEU 3), 17.12.2017, 14:58 Uhr, Humboldtstrasse

Am Sonntagnachmittag ging in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in der Nähe des Winterhuder Weges ein. Sofort wurde der Löschzug in der Feuer- und Rettungswache Barmbek in den Stadtteil Barmbek-Nord alarmiert. Am Musikbunker in der Humboldtstraße erkundeten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im Dachbereich einer auf dem Bunker aufgesetzten Holzkonstruktionen, ein dort befindliches Penthouse. Sofort worden 2 C-Rohre Zur Brandbekämpfung eingesetzt. In schneller Folge wurde die Alarmstufe auf zweiten und dritten Alarm erhöht, da sich der Brand innerhalb des Holz-Penthous schnell ausbreitete. Über insgesamt drei Hubrettungsfahrzeuge wurden drei Wenderohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Vier Propangasflaschen mussten von Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz von einer umlaufenden Dachgalerie geborgen und in Sicherheit gebracht werden. Die Löschmaßnahmen dauern aktuell an und gestalten sich schwierig da die Holzkonstruktion verwinkelt und gut gedämmt ist. Die Außenfassade muss mit Hilfe von Trennschleifern und Motorkettensägen aufgenommen werden, um an den Brandherd heranzukommen. In diesem sehr Zeit- und personalintensiven Einsatz sind aktuell gut 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und mehrerer Freiwilliger Feuerwehren Hamburgs eingesetzt. Diverse Sonderfahrzuege, sowie Spezialkräfte für die besondere technische Hilfeleistung und die Höhenretter unterstützen den Einsatz. Anwohner von Barmbek-Nord wurden über KATWARN und Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzt wurde niemand, Personen befanden sich nicht im Gefahrenbereich.

Die Brandbekämpfung wird unbestimmte Zeit andauern.

Bilder:

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