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01. April 2022 06:45 Alter: 139 Tage

Hamburg

Elbschlick wird zu Ziegelsteinen verarbeitet - Bauprojekte in Hamburg werden klimafreundlich - "Elbziegel" und "Elbstones" als neue Baustoffe

 

Klimafreundliches und günstiges Bauen geht in Hamburg ab sofort auf ganz neuen und inovativen Wegen

Die Stadt Hamburg will den täglich anfallenden ausgebaggerten Elbschlick ab heute in Ziegelsteine umwandeln. Zur Herstellung dieser Ziegel wird der ausgebaggerte Elbschlick zuerst auf einer Fläche im Hafen aufgeschüttet und kann dann von dort zur Weiterverarbeitung an drei verschiedene Stellen je nach Herstellungs- bzw. Lieferwunsch der Kunden transportiert werden.

Die Stadt Hamburg kann somit mit dem täglich anfallenden Elbschlick auch noch Gewinn machen.

Auch die geplanten Namen "Elbziegel " und der Premium Marke "Elbstones" für die Steine wurden sich von der Stadt Hamburg bereits marken- und urheberrechtlich gesichert.

Hier die Beschreibung der drei weiterführenden Be- und Verarbeitungsmethoden:

1. Der Schlick wird auf einer Freifläche im Hamburger Hafen zu in vorgefertigte Formen geschüttet (verschieden Größen sind durch  den Einsatz von 3 D Formendruckern möglich) und dann dort luftgetrocknet. Dieses kann je nach Wetterlage bis zu 6 Monate dauern. Für die Endprodukte "Elb-Ziegel" bzw "Elbstones" sind dann je nach Größe und Form von der Stadt Preise von 1 bis 5 Euro geplant. Spezielle Kundenwünsche könnten ggf teurer werden. Der Verkauf erfolgt direkt vor Ort. Hierzu wird der Senat  noch bis Montag genaue Preislisten erstellen und veröffentlichen.

2. Der Schlick wird von den Baggerschiffen europaweit direkt zu dem vom Kunden gewünschten Ort gebracht und dort weiterverarbeitet. Die Formgebung und Trocknungswünsche kann der Kunde dann vor Ort selber bestimmen. Er zahlt dabei nur den Schlamm und den Transport. Hier muss noch das Kundeninteresse abgewartet werden ob und wann gg. weitere Baggerschiffe von Hamburg angeschafft werden um die Anzahl der Kundenwünsche zeitnah zu erfüllen. Optionen fürden Bau weiterer Schiffe wurden sich von der Stadt bei einigen Werften schon gesichert.

3. Der Schlick wird per klimafreundlichen LNG Transportschiffen zur Schnelltrocknung nach Südeuropa oder Afrika, aufgrund der dort höher herschenden Temperaturen, zu zertifizierten Trockenbaufirmen gebracht, um dort nach Ankunft innerhalb von 5 Tagen nach Einbringung in die gewünschten Trocknungs-Formen luftgetrocknet und  ausgehärtet dem Kunden zur Verfügung zu stehen. Anschließend werden diese Ziegel dann direkt zum Bauprojekt des Kunden per klimafreudlichen LNG Schiffstransport oder Elektro LKW gebracht. Diese besonders umweltschonende Methode wird mit zahlreichen Rabatten bzw. Sonderkonditionen je nach Auftragsvolumen belohnt.

In Hamburg überlegt z.B. das Bezirksamt Nord als "Vorreiter" diese inovative Technik bei allen ihren seit Jahren geplanten Bauvorhaben ab sofort einzusetzen. Andere Bezirke wollen noch die Untersuchungen zum Verhalten bzw. der Materialermüdung der gebrannten "Elbziegel" bzw. der Premium Marke "Elbstones" bei Starkregen abwarten.

Sollte das alles so klappen, so wie internationale Spezialisten in umfangreichen geheimen Feldversuchen in eimem abgeschotteten Bereich des Hamburger "Schlicksweg" bereits erprobt haben, wären sämtliche Verklappungsprobleme des Elbschlicks in der Nordsee bzw. in der Elbmünung für immer gelöst.

Die Finanzbehörde, die Baubehörde, die HPA und die Umweltbehörde haben dem Projekt, auch aus langfristigen Überlegungen einer weiteren (vermutlich 2030) anstehenden Elbvertiefung auf 25 Meter, zugestimmt und alle rechtlichen Fragen geklärt.

Citynewstv durfte exklusiv die gesamte Entwicklung - von der Idee bis zur Umsetzung - fotografisch und filmtechnisch begleiten. Bei Fragen zum Foto- und Filmmaterial melden sie sich gerne bei uns.

Bilder:

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